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Kampagnen
Mit Aids spielt man nicht, das weiß doch jedes Kind. Leider nicht-
Auch in der heutigen Zeit, in der offen über Sex und die damit verbundenen
Risiken gesprochen wird, ist es erschreckend, wie wenig vor allem
Jugendliche über die tödliche Infektionskrankheit Aids wissen. Sie begegnen
Aids mit Leichtfertigkeit und dem Glauben daran, dass die Krankheit
behandelbar bzw. heilbar ist.
Im Auftrag der Vergessen ist ansteckend gGmbH entwickelte die Etwas
Neues entsteht Marketing GmbH eine Präventionskampagne, die nicht mit
schockierenden Bildern von Tod und Krankheit arbeitet und drohend den
Zeigefinger hebt, sondern einen innovativen strategischen
Kommunikationsansatz wählt. Die Kampagne klärt eindringlich über die
Begleiterscheinungen einer Aids-Therapie auf, um so der wachsenden
Sorglosigkeit der Kids entgegenzuwirken.
Die Kampagne, die u. a. vom Axel Springer Mediahouse unterstützt wird,
wurde erstmals auf der Reminders Day Aids Gala 2006 präsentiert. Die Motive
werden in der Yam, Popcorn und Mädchen geschaltet. Nun bleibt zu hoffen,
dass auch die Jugendlichen endlich erkennen: Aids ist behandelbar, aber
nicht heilbar.
Kopflos-KampagneMit positiver Resonanz wurde die neue Vergessen ist ansteckend-Kampagne
auf der Reminders Day Aids Gala im Jahr 2005 erstmals der Öffentlichkeit
vorgestellt. Die provokante Mischung aus Erotik und Dramatik verfehlte ihren
Zweck nicht. Schnell wurden die fünf Printmotive zum Gesprächsthema:
Umschlungene Körper beim entfesselten Liebesspiel - auf dem Schreibtisch,
im Fahrstuhl, im Park, im Bett oder in der Badewanne. Doch den aufregend in
Szene gesetzten Protagonisten fehlt etwas Entscheidendes: Der Kopf.
Die Berliner Werbeagentur Etwas Neues entsteht entwickelte die neue
Kampagne für Vergessen ist ansteckend, bestehend aus fünf Printmotiven,
zwei Funkspots und einem Kinospot.
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