HIV im Dialog 2009
Tagesprogramm Freitag 11. September 2009
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11:00-12:00 Uhr |
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Rotunde "HIV im Dialog 2009" startet mit einem gemeinsamen Frühstücksbrunch in der Rotunde des 3. Obergeschosses |
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| 12:00-13:00 Uhr | ||||||
| Louise-Schroeder-Saal | ||||||
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Gesundheitsversorgung ist ein Menschenrecht Das Solidarprinzip der Gesetzlichen Krankenkassen wie es in Deutschland praktiziert wird, ermöglicht bislang fast allen Menschen den Zugang zu einer angemessenen Gesundheitsversorgung. Grundlage des Systems ist die Verteilung der Kosten und Lasten auf alle Schultern, wobei bisher die privat Versicherten nicht einbezogen werden. Ist dieses Gesundheitssystem für die Zukunft gewappnet? Es stellt sich die Frage, ob chronisch Kranke und finanziell schlechter gestellte Menschen in Zukunft noch die optimale Gesundheitsversorgung erhalten werden. Müssen wir eine schleichende Rationierung der Medizin erleben, wie sie die Ärzte schon heute beobachten? Vor der Bundestagswahl wird wieder über die Bürgerversicherung diskutiert. Lässt sich dadurch eine 2-Klassen-Medizin verhindern? Wie kann gewährleistet werden, dass chronisch kranke Menschen, wie z. B. Menschen mit HIV und Aids, auch in Zukunft auf dem Stand des medizinischen Fortschritts behandelt werden können? Über diese immensen Anforderungen an die Gesundheitspolitik der nächsten Jahre sprechen wir mit Gesundheitsstaatssekretärin Caspers-Merk und der Berliner Gesundheitssenatorin Lompscher bei der diesjährigen Auftaktveranstaltung von HIV im Dialog. Ulrich Meurer (Moderation; Berliner Aids-Hilfe), Dietmar Schranz (Moderation; Schwerpunktpraxis, Berlin), Marion Caspers-Merk (MdB, Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Gesundheit, Berlin), Katrin Lompscher (Senatorin für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz in Berlin), Susanne Mauersberg (Referentin für Gesundheitspolitik, Verbraucherzentrale Bundesverband e.V., Berlin) |
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13:30-14:00 Uhr |
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Louise-Schroeder-Saal Eröffnungsveranstaltung mit Dietmar Schranz (Moderation; Schwerpunktpraxis, Berlin), |
Raum 219 Schüler schreiben gegen Aids Workshop SchülerInnen möglichst zielgruppenorientiert und nachhaltig mit Präventionsbotschaften zu erreichen, stellt eine dauerhafte Herausforderung der Präventionsarbeit dar. Schülerzeitungen finden dabei in der Jugendpräventionsarbeit bisher kaum Beachtung. Dabei leisten sie einen wesentlichen Beitrag zur Meinungs- und Willensbildung in der Schülerschaft, insbesondere weil die "Peer-Redakteure" ihre Botschaften in der Sprache ihrer MitschülerInnen vermitteln. Deshalb lädt das Schoolwork-Team der Berliner Aids-Hilfe e.V. RedakteurInnen von Schülerzeitungen zu einem HIV/Aids-Workshop ein, stellt ihnen interessante Interviewpartner bereit und bietet ihnen fachliche Unterstützung beim Schreiben von Schülerzeitungsartikeln. Aus diesen Artikeln wird das Schoolwork-Team eine für den zweiten Kongresstag geplante Zeitung zusammenstellen, die das Thema HIV/Aids aus jugendspezifischer Sicht beleuchtet. Mit Thomas Wilke (Moderation), Sarah Arriagada, Christina Auffenberg, Susann Bollmann, Doreen Friebe, Nils Groß, Franziska Gutsche, Patrick Hand, Rosa Heine, Dorothee Krings, Dr. Dr. Phil C. Langer, Robin Möser, Stefan Müller, Stefan Richter, Martina Schläger, Birte Seffert Ganztägiger Workshop von 13:30 Uhr bis 17:30 Uhr |
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| 14:15-15:45 Uhr | ||||||
Louise-Schroeder-Saal
Stand der Entwicklung neuer Therapieansätze Information und Diskussion HIV ist eine lebenslange Infektion; fast jeder, der infiziert ist, wird auch krank; die Erkrankung kann nur durch antiretrovirale Therapie verhindert werden - das sind Aussagen, die heute richtig sind. Gibt es wissenschaftlich fundierte Möglichkeiten, vielleicht in der Zukunft, an dieser Tatsache etwas zu verändern? Und wenn ja, wie weit ist diese Zukunft entfernt? Mit diesen Fragen und der Recyclingfähigkeit von schon "verbrauchten" HIV-Medikamenten beschäftigt sich dieses Symposium. Dr. Walter referiert unter der Überschrift: Was bedeutet Slope/IIP für die Therapie?; Dr. Chemnitz über: Update RNase und Dr. Hütter zu: Knochenmarktransplantation - eine Option für die Behandlung von HIV?. Mit Priv. Doz. Dr. Keikawus Arastéh (Moderation; Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum, Berlin), Dr. Jan Chemnitz (Biochemiker, Hamburg), Dr. Gero Hütter (Medizinische Klinik mit Schwerpunkt Hämatologie und Onkologie, Charité, Berlin), Dr. Hauke Walter (National Reference Centre for Retroviruses, Universitätsklinik Erlangen-Nürnberg). |
Ferdinand-Friedensburg-Saal
von Risiken und "Nebenwirkungen" im Privaten und Sozialen Information und Diskussion Abhängig vom Lebensalter sind für Frauen neben zentralen Fragen wie Kinderwunsch und Schwangerschaft, Themen wie die Verhütung einer Schwangerschaft, Probleme mit lokalen Infektionen und die Krebsfrüherkennungsuntersuchung bzw. die Verhütung von Krebsvorstufen von großem Interesse. Besondere Aspekte der HIV-positiven Frau müssen jedoch in der gynäkologischen Praxis berücksichtigt werden. HIV-infizierte Frauen beklagen häufig Infektionen mit humanen Papilloma-Viren oder einen Herpes genitalis. Die Einnahme einer Antibabypille kann bei gleichzeitiger antiretroviraler Therapie zu Problemen führen. Die regelmäßige Untersuchung alle 6 Monate beim Frauenarzt ist daher für HIV-infizierte Frauen besonders wichtig. Diese Auffälligkeiten bergen neben den medizinischen Aspekten möglicherweise auch das Potential besonderer psychischer und alltäglicher Belastungen, die psychosoziale oder auch sozialrechtliche Unterstützung notwendig machen kann. Mit Dr. Ivanka Krznaric (Moderation; Schwerpunktpraxis, Berlin), Dr. Simone Casteleyn (Gynäkologin), Mila Ould Yahoui (Berliner Aids-Hilfe) |
Herrmann-Waesemann-Saal Der mündige Patient - panisch oder voll egal? von Passivität bis zur Selbstverantwortung als Patient Workshop Der Workshop ist eine Einladung zur Interaktion. Das Gesundheitssystem ver�ndert sich. F�r Klinik, Arzt und Patient bedeutet das, sich an die Umstellungen anzupassen. Der Patient der Zukunft ist selbst aktiv und setzt sich f�r sich ein. Wie kann er das leisten? Was kann der Betroffene tun, um die Veränderungen für sich zu nutzen? Wie stelle ich die richtigen Fragen an der richtigen Stelle? Nicht die Veränderungen des Systems stehen im Vordergrund, sondern die Fähigkeiten des Patienten, sich aktiv einzubringen. Mit Stefan Cremer (Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum, Berlin) |
Raum 319
Workshop HIV und Hepatitis C sind unter Drogengebrauchern weit verbreitet. In diesem Workshop wollen wir diskutieren, ob es für Drogengebraucher andere, niedrigschwellige Angebote geben soll und muss. Sollte die Betreuung für diese Menschen anders gestaltet werden? Mitarbeiter von Felix Pflegeteam, Fixpunkt und ein Arzt werden ihre Arbeit und Ideen vorstellen. Mit Inge Banczyk (Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum, Berlin), Indrajit Ghosh, (Primary Care Trust, Camden NHS, London), Stefan Lehmann (Felix Pflegeteam, Berlin), Elfriede Schulte (Fixpunkt, Berlin)
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Raum 350
Die Berliner Aids-Hilfe hält mit ihrem Team aus haupt- und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen ein vielfältiges Beratungs- und Unterstützungsangebot für Menschen mit HIV/Aids und deren Angehörige sowie zur Prävention vor sexuell übertragbaren Krankheiten bereit. • Allgemeine Beratung zu allen Fragen über HIV / Aids sowie Telefonberatung (19411) Mit Gert Wüst (Berliner Aids-Hilfe) |
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| 16:15-17:45 Uhr | ||||||
Louise-Schroeder-Saal
Information und Diskussion Pandemie oder nicht? Grund zur Sorge oder nicht? Viele Menschen mit HIV und Aids sind aufgrund ihres gestressten Immunsystems in Sorge, die Schweinegrippe könnte ein zusätzliches Risiko für ihre Gesundheit darstellen. Wie gefährlich ist das "Schweinegrippe"-Virus - besser, das A/H1N1 Virus für HIV-Infizierte? Welche Chancen und Risiken bietet die Schutzimpfung? Sollen HIV-Infizierte bevorzugt geimpft werden? Und gibt es besondere Parameter bei der Behandlung von HIV- Infizierten zu beachten, die im Verdacht stehen, sich mit dem A/H1N1-Virus angesteckt zu haben? Diese und andere Fragen werden zusammen mit dem Publikum diskutiert. Mit Dr. Jörg Gölz (Moderation; Schwerpunktpraxis, Berlin), Dr. Ulrich Marcus (Robert Koch-Institut, Berlin), Dr. Christian Träder (Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum, Berlin) |
Ferdinand-Friedensburg-Saal
Powered by ABBOT Virologie Podiumsdiskussion Wann sollte ich mit einer Therapie anfangen? Warum muss ich überhaupt Tabletten nehmen? Wie wirken die Medikamente? Welche Kombination ist für mich die Richtige? Was kommt dann auf mich zu? Worauf muss ich achten? Und wie lange halte ich das durch? Fragen über Fragen zum Thema Behandlung einer HIV-Infektion. In Form einer Podiumsdiskussion geben zwei Berliner HIV-Schwerpunktärzte Einblick in ihren Behandlungsalltag, nehmen Bezug auf häufig gestellte Fragen ihrer Patienten, vermitteln die Grundlagen der Therapie, tauschen sich über Therapiestrategien aus - und hoffen, am Ende alle Fragen der Zuhörer beantwortet zu haben. Mit Daniel Prziwara (Schwerpunktpraxis, Berlin), Dr. Christoph Schuler (Schwerpunktpraxis, Berlin) |
Herrmann-Waesemann-Saal Workshop HIV & Arbeit I "Geoutet = Arbeitslos!?" Die Mehrheit der HIV-Positiven in Deutschland arbeiten, verheimlichen aber aus Angst vor Ablehnung, Diskriminierung und Kündigung ihre Infektion. Mit der Infektion sind oft Vorurteile verbunden, die für die Betroffenen belastend sind. Welche Erfahrungen HIV-Positive am Arbeitsplatz machen, hat Christian Kranich in Interviews mit Positiven herausgefunden. Die Ergebnisse seiner Studie wird er vorstellen. Leo Selders führt im Auftrag der Deutschen AIDS-Hilfe eine Umfrage unter deutschen Unternehmen durch, wie diese mit HIV-positiven Angestellten umgehen. Erste Zwischenergebnisse werden diese Fragen erhellen. Im Anschluss an die Präsentationen wird in einer Diskussion der Frage nachgegangen, wie sich HIV-Positive am Arbeitsplatz sehen: als Chroniker(innen), Schwerbehinderte oder wie alle anderen Arbeitnehmenden auch. Was brauchen sie dabei an Unterstützung? Mit Dr. Stefan Timmermanns (Moderation; Deutsche AIDS-Hilfe, Berlin), Christian Kranich ( Münchener Aids-Hilfe), Dr. Leo Selders (Biologe, Frankfurt) |
Raum 319
Information und Diskussion Infektionen mit dem Hepatitis C-Virus haben bei HIV-positiven schwulen Männern in europäischen Metropolen in den letzten zehn Jahren zugenommen. In verschiedenen Studien konnten spezielle sexuelle Praktiken wie "Fisten", aber auch das (zum Teil damit einhergehende) Schniefen von Drogen wie Kokain, Speed oder Crystal als wichtige Risikofaktoren identifiziert werden. Axel J. Schmidt wird in einem Impulsreferat epidemiologische Studiendaten aus Deutschland zur sexuellen Übertragung der Hepatitis C vorstellen. Dieser Workshop ist darauf ausgerichtet, in einem gemeinsamen Gespräch epidemiologische Studienergebnisse mit eigenen Erfahrungen und gelebten sexuellen Praktiken abzugleichen. Der Workshop wendet sich daher insbesondere an schwule Männer, die härteren Sex praktizieren (auch Gruppen), die Sexparties besuchen, die Partydrogen oder Viagra konsumieren; Männer, die an einer Hepatitis C erkrankt sind oder waren; sowie an Ärzte und Ärztinnen, die bei ihren Patienten Hepatitis C-Infektionen diagnostiziert haben oder die proktologisch tätig sind. Mit Jens Ahrens (Moderation; Berliner Aids-Hilfe), Axel J. Schmidt (Robert Koch-Institut, Berlin) |
Raum 350
Nach einer kurzen Einführung können im Plenum Fragen von allgemeinem Interesse gestellt und diskutiert werden. Im zweiten Teil der Veranstaltung besteht in einer persönlichen Sprechstunde die Gelegenheit zum Einzelgespräch mit den Referenten. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Mit Stefan Cremer (Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum, Berlin), Andreas Mertens (Psychiater, Berlin)
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| 18:00-19:30 Uhr | ||||||
Louise-Schroeder-Saal
Nebenwirkungen und Risikomanagement bei Gebrauch von Partydrogen und positivem HIV-Status Information und Diskussion Der Gebrauch von Drogen ist für viele Menschen untrennbar mit einem lustvollen Partyleben verbunden. Neben den bekannten Risiken haben viele dieser Substanzen direkten Einfluss auf die ART. Im ersten Teil der Veranstaltung wird dargestellt welche Neben- und Wechselwirkungen sich aus dem Drogengebrauch bei gleichzeitiger ART ergeben und zeigen Möglichkeiten auf, dies zu umgehen oder abzumildern. Im zweiten Teil fragen wir nach den psychologischen Hintergründen des Drogengebrauchs besonders bei schwulen Männern, hinterfragen die Hoffnungen und Erwartungen an den Drogenkonsum und versuchen die Frage zu beantworten, wie man dem in der Prävention begegnen kann. Mit Ulrich Meurer (Moderation, Berliner Aids-Hilfe), Marcus Behrens (Mann-O-Meter, Berlin), Tibor Harrach (Pharmazeut, "Eve&Rave", Berlin), Olaf Möller (Clubcommission, Berlin) |
Ferdinand-Friedensburg-Saal
Neue Substanzen und Therapieansätze CCR5- und Integrase-Inhibitoren sind neue Wirkungsansätze in der HIV-Therapie. Jeweils ein Medikament aus diesen zwei Klassen ist bereits zugelassen. Noch überschauen wir eine relativ kurze Zeit des alltäglichen Umgangs mit diesen Medikamenten. Neue Informationen zu diesem wichtigen Thema erfahren Sie in diesem Symposium aus der klinischen und virologischen Praxis. Mit Priv. Doz. Dr. Keikawus Arastéh (Moderation; Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum, Berlin), Dr. Axel Baumgarten (Schwerpunktpraxis, Berlin), Dr. Hauke Walter (National Reference Centre for Retroviruses, Universitätsklinik Erlangen-Nürnberg) |
Herrmann-Waesemann-Saal Workshop HIV & Arbeit II "Jedem eine zweite Chance" Beschäftigungsprojekte zur Reintegration von Menschen mit HIV und Aids in der Arbeitswelt Mit den Kombinationstherapien hat sich die Lebenserwartung von Menschen mit HIV und Aids deutlich verbessert. Positive, die dachten, sie könnten nie wieder in den Berufsalltag zurückkehren, mussten ihre Perspektiven verändern. Um sie bei ihrem Weg zurück in das Erwerbsleben zu unterstützen, haben die Aidshilfen in einigen Großstädten Beschäftigungsprojekte gegründet; häufig als Gastronomiebetriebe, aber auch eine Tier-Pension ist dabei. Welche Erfahrungen und Erfolge gibt es mit den Beschäftigungsprojekten in Deutschland? Wie viele HIV-Positive arbeiten dort? Wie gelingt es ihnen, Menschen nach einer gewissen Zeit in den Arbeitsmarkt zu vermitteln? Warum sind solche Projekte für HIV-Positive sinnvoll? Wer gehört zu der genauen Zielgruppe? Mit Silke Eggers (Moderation; Deutsche AIDS-Hilfe, Berlin), Anke Döring (Bundesministerium für Arbeit, Berlin), Katrin Lux (AIDS-Hilfe Essen), Kerstin Mörsch (Schwulenberatung Berlin), Stefanie Müller (Beschäftigungs- und Qualifizierungsprojekt Estragon, Nürnberg) |
Raum 319
Der Stand der Dinge in der Ukraine (Ситуация в Украине) Deutsch und Russisch (Информация и дискуссия) Information und Diskussion (На немецком и русском языке) Die aktuellen Zahlen von UNAIDS weisen ein unvermindertes Ansteigen der HIV-Neuinfektionen in Osteuropa aus. Die Versorgungssituation in den postsozialistischen Ländern scheint unverändert schwierig. Auf der Grundlage der Klinikpartnerschaft zwischen den AVK Sozialprojekten, Berlin, und dem Donetsk Regional Center of AIDS Prevention and Control, Ukraine, informieren Kolleginnen und Kollegen aus der Ukraine über ihren Alltag in der Versorgung von HIV-Infizierten und an Aids erkrankten Menschen. Ein Vertreter des Gebietsamtes für das Gesundheitswesen, eine Krankenschwester und eine Sozialarbeiterin berichten über ihre Perspektiven auf die Versorgung vor Ort. Das interdisziplinär besetzte Podium wird von Igor Oliynyk moderiert. Er ist Mitarbeiter des Global Fund in Genf und ein herausragender Kenner der Situation im Bereich HIV/Aids in der Ukraine. Diese Veranstaltung wird mit der Unterstützung der deutsch-ukrainischen Partnerschaftsinitiative des Bundesministeriums für Gesundheit realisiert. ААктуальные данные, собранные UNAIDS, подтверждают неизменный рост новых заражений ВИЧ в Восточной Европе. Положение с медицинским обслуживанием в бывших странах социализма остается непростым. В рамках партнерского проекта клиник AVK Берлина и Донецким областным центром по профилактике и борьбе со СПИДом коллеги из Украины расскажут об их работе с ВИЧ-положительными пациентами и больными СПИДом. Представитель администрации области, медсестра и социальная работница поделятся своим взглядом на ситуацию в их регионе. Ведущим этой междисциплинарной подиумной дискуссии будет Игорь Олейник, сотрудник Глобального Фонда в Женеве и прекрасный знаток ситуации с ВИЧ и СПИДом в Украине. Эта дискуссия пройдет при поддержке германо-украинской инициативы по партнерству Министерства здравоохранения Германи. Mit Dr. Igor Oliynyk (Moderation; The Global Fund to Fight AIDS, Tuberculosis and Malaria, Genf), Alexander J. Katschur (Arzt, stellvertretender Leiter des Gebietsamtes für das Gesundheitswesen Donetsk, Ukraine), Olga Kutova (Verein zur Unterstützung von HIV-Infizierten, Donetsk, Ukraine), Lyubov Pantelyuk (Mitarbeiterin der Caritas Donetsk, Ukraine) Др. Игорь Олейник (ведущий, The Global Fund to Fight AIDS, Tuberculosis and Malaria, Женева), Александр Качур (заместитель начальника Главного управления здравоохранения, облгосадминистрации Донецк), Ольга Кутова (координатор Донецкого обласного общества содействия ВИЧ-инфицированным), Любовь Пантелюк (Каритас Донецк). По окончании дискуссии в зале Лузы Шредер сенатор здравоохранения, окружающей среды и защиты потребителей Катрин Ломпшер и заместитель начальника Областного управления здравоохраения Донецкой области Александр Юрьевич Качур подпишут двухсторонний меморандум с целью закрепления и углубления сотрудничества между федеральной землей Берлин и Донецкой областью по борьбе и профилактике ВИЧ / СПИДа |
Raum 350
Persönliche, offene Sprechstunde zu allen Fragen rund um die wissenschaftlichen Veranstaltungen von HIV im Dialog 2009 zu ART, Compliance und opportunistischen Infektionen. Mit Dr. Anja Masuhr (Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum, Berlin) und Peter Kreckel (Schwerpunktpraxis, Berlin)
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Raum 219
über Schwierigkeiten, online den "richtigen Weg" zu finden. Information und Diskussion Das Internet hat sich mittlerweile zu einer Fundgrube für Antworten auf alle möglichen Fragen zu HIV und Aids entwickelt. Deshalb geben die Referenten einen Überblick über die Angebote diverser Portale und informieren über neue Wege der Prävention im Internet. Sie geben auch Antworten auf Fragen, wie und wo HIV-Positive im Internet recherchieren, die sie interessierenden Fragen stellen und sich am besten in Diskussionen über interessante Themen einbringen können. Außerdem werden Möglichkeiten zur Überprüfung der Seriosität von Webseiten aufgezeigt. Mit Dirk Hetzel (Moderation; Deutsche AIDS-Hilfe, Berlin), Oliver Berthold (Berliner Beauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit), Daniel Schaarenberg (Webadministrator, TIMM, Berlin), Clemens Sindelar (Deutsche AIDS- Hilfe, Berlin) |
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19:30 Uhr |
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Rotunde Sektempfang und Get Together (Rotunde) Brigata Criminale (Eva Noack und Käte Lehnhoff) spielen Musik unter dem Motto musica italiana e le canzoni del west. Aus dem Repertoire der 50er und 60er Jahre begegnen sich im ständigen Wechsel Musik mit italienischem Eifer und Countrysongs aus dem US-amerikanischen Westen. |
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19:45 Uhr |
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Louise-Schroeder-Saal Unterzeichnung einer bilateralen Absichtserklärung zwischen Donetsk und Berlin zur Intensivierung der Zusammenarbeit im Kampf gegen HIV / Aids Im Anschluss an die Podiumsdiskussion "Im Osten etwas Neues?" werden im Louise-Schroeder-Saal die Senatorin für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz, Katrin Lompscher, und der stellvertretende Leiter des Gebietsamtes für das Gesundheitswesen des Oblasts Donetsk, Alexander Jurjewitsch Katschur, eine bilaterale Erklärung unterzeichnen, mit dem Ziel die Zusammenarbeit zwischen Berlin und Donetsk im Bereich HIV / Aids auf Landes bzw. Oblastebene zu bekräftigen und weiter voranzubringen. |
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zum Tagesprogramm Samstag 12. September 2009 |
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