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Programm 2008
HIV im Dialog 2008 startete am Freitag, 12.09.2008 mit einem
kleinen Frühstück um 11:00 Uhr. Die Veranstaltungen endeten gegen 19:30 Uhr.
Anschließend luden wir alle in gemütlicher Atmosphäre zu einem get together mit musikalischer
Unterhaltung von Brigata Criminale ein. Ab 20:00 Uhr wurde in Raum 319 der Film
EAST/WEST - Sex & Politics von Jochen
Hick
vorgeführt.
Am Samstag wurde der Kongress um 9:00 Uhr mit einem kleinen
gemeinsamen Frühstück in der Rotunde begonnen. Die Veranstaltungen am
Samstag endeten gegen 18:30
Uhr. Um 20:00 Uhr wurde die Reminders Day Aids Gala feierlich eröffnet
(Einlass ab 19:30 Uhr).
Das ausführliche Programm können Sie auch als Druckversion (pdf-Datei)
herunterladen:
Der Kongressauftakt beim 10-jährigen Jubiläum von HIV im Dialog
bestritt ein Thema, das uns alle angeht: Die Zukunft der
Gesundheitsversorgung in Deutschland. Wir diskutierten mit Experten der
Gesundheitspolitik und freuten uns besonders über die Zusage der
Bundesministerin für Gesundheit Ulla Schmidt.
Über die spezifische Versorgungssituation von HIV-Infizierten und an
Aids-Erkrankten wurde an beiden Tagen in verschiedenen Veranstaltungen
informiert und diskutiert.
Ein weiterer Schwerpunkt in 2008 bildete der Komplex neurologische und
psychiatrische Komplikationen bei HIV/Aids. Diese Thematik hat in den vergangenen Jahren
immer größere Bedeutung gewonnen und sollte in Vorträgen, Diskussionen
und auch in persönlichen Sprechstunden fokussiert werden.
HIV im Dialog 2008 thematisierte außerdem: Die spezifische
Situation von MigrantInnen mit HIV/Aids, HIV und Alter, Frauen und HIV/Aids,
Positiv am Arbeitsplatz und HIV/Aids auf dem Land. Im Rahmen eines
Präventionspodiums wurden die Konsequenzen aus der Stellungnahme der
Eidgenössischen Kommission für AIDS-Fragen zurInfektiosität HIV-Infizierter
unter antiretroviraler Therapie hinterfragt. Außerdem gab es Informationen zur HAART, zu Nebenwirkungen, Komplikationen und Manifestationen bei HIV.
Darüber hinaus wurde die Situation von HIV-Positiven und an Aids
erkrankten Menschen in China, Vietnam, Bangladesch und der Ukraine zum Thema
gemacht.
Ein steter und sehr wichtiger Begleiter von HIV im Dialog ist
selbstverständlich die Primärprävention. Wir haben insbesondere auf den Workshop des Schoolwork-Teams der Berliner Aidshilfe mit
der Fortbildung für Lehrerinnen und Lehrer Fit für die Prävention
hingewiesen.
An beiden Tagen fand auch persönliche Sprechstunden für HIV-Patienten
statt.
Für die einzelnen Workshops, Symposien und Podiumsdiskussionen sind
Zeitfenster zwischen 60 und 90 Minuten vorgesehen gewesen.
Weitere Informationen zum Tagungsort, Rotes Rathaus, finden Sie auf
unseren Serviceseiten.
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